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Hirnveränderungen

Traumatische Kindheitserfahrungen können langfristige negative Konsequenzen in vielen Bereichen auf der psychischen und körperlichen Ebene haben. Eine Vielzahl komplexer Symptome (z.B. Dissoziation, veränderte Bewusstseinszustände, Flashbacks und Amnesie) scheinen mit längeren Traumaverläufen einherzugehen. Während traumatischer Erinnerungen berichten über 30% der PTBS-Patienten von dissoziativen Symptomzuständen. Ergebnisse von Bildgebungsstudien zeigen bei dissoziativen Symptomen eine Unterdrückung von Intrusionen, welche mit einer verminderten Herzfrequenz einhergehen. Ziel unserer Untersuchung ist es, neurobiologische (Funktionsweise und Volumen des Gehirns), körperliche (Stress-Reaktivität), sowie kognitive (Verarbeitung von traumatischen Gedächtnisinhalten) Folgen von Missbrauch und Vernachlässigung zu erforschen. Wir hoffen darauf, die Mechanismen der Verarbeitung von traumatischen Erinnerungen und die zusammenhängende Symptomatik besser verstehen zu können, um damit letztendlich auch bessere Behandlungsmethoden entwickeln zu können.

 

 

Projektverantwortliche

Prof. Dr. (apl) Gabriele R. Ende
Prof. Dr. (apl) Gabriele R. Ende
Studienleitung des Projekts "Hirnveränderungen"
Abteilung Neuroimaging
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim
+49 621 1703 2971
Prof. Dr. med. Christian Schmahl
Prof. Dr. med. Christian Schmahl
Sprecher des GRK2350, Studienleitung des Projekts "Hirnveränderungen"
Klinik für Psychosomatische Medizin & Psychotherapie
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim
+49 621 1703 4021
Claudius von Schröder
Claudius von Schröder
Doktorand im Projekt "Hirnveränderungen"
Abteilung Neuroimaging
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim