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Emotionale Verarbeitung und interpersonelle Probleme


Einfluss traumatischer Kindheitserfahrungen auf emotionale Verarbeitung und interpersonelle Probleme im Alltag
Durch frühere Studien wissen wir, dass traumatische Kindheitserfahrungen einen Einfluss auf Gedanken und Gefühle haben können. Dies kann sowohl eine Veränderung der Stimmung, als auch eine veränderte Verarbeitung von Gefühlen oder veränderte Beziehungen betreffen. Es ist jedoch noch unklar, wie diese Aspekte zusammenhängen und wie sich solche Prozesse im Alltag der Betroffenen genau bemerkbar machen. In unserer Studie möchten wir dies mit einer Smartphone-App untersuchen. Über ein Studien-Smartphone werden über eine Woche hinweg mehrfach im Alltag die aktuelle Stimmung, sogenannte dissoziative Phänomene (z.B. ob Sie Ihre eigene Person oder Ihre Umgebung als unwirklich empfinden, Ihren Körper verändert wahrnehmen oder ob Reize in der Umgebung Sie nicht mehr so stark erreichen), Begegnungen mit Anderen, sowie Erinnerungen an traumatische Erlebnisse in der Kindheit abgefragt. Zudem werden Einschätzungen bezüglich einer Reihe von Bildern (Gesichter) getroffen. Durch die Ergebnisse erhoffen wir uns, das Wissen über die Folgen von traumatischen Kindheitserfahrungen zu verbessern und langfristig neue Therapiekonzepte entwickeln zu können.

An dieser Untersuchung können Frauen und Männer zwischen 18 und 60 Jahren teilnehmen, die Missbrauch oder Vernachlässigung in ihrer Kindheit erlebt haben.

 

Projektverantwortliche

PD Dr. Inga Niedtfeld
PD Dr. Inga Niedtfeld
Studienleitung des Projekts "Emotionale Verarbeitung"
Klinik für Psychosomatische Medizin & Psychotherapie
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim
+49 621 1703 4403
Sara Schmitz
Sara Schmitz
Doktorandin im Projekt "Emotionale Verarbeitung"
Klinik für Psychosomatische Medizin & Psychotherapie
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim